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Im Oktober versuchte
3dfx einen letzten Versuch doch noch Geld in die leeren Kassen
zu bringen, man brachte die Voodoo 4 4500 auf den Markt und war
damit ein Jahr zu spät.
Die Karte hatte zwar ein
gutes Preis/Leistungsverhältniss aber es war bereits zu spät,
zudem hatte nVidia den GeForce 3 für Januar 2001 angekündigt.
Fieberhaft arbeitete man
zudem am VSA101, einer Überarbeitung des VSA100 mit DDR Support,
er sollte verlorene Performance zurückbringen.
Letzte verzweifelte
Schritte wurden bei 3dfx eingeleitet darunter Ankündigungen über
den Verkauf von STB und das erneute Vorstellen einer neuen
Geschäftsstruktur.
Mitte November verkaufte
3dfx einen Grossteil seiner Lizenzen, darunter diese für die SLI
Technologie an Q3D um noch einmal ein wenig Geld in die Kasse zu
bekommen, doch es sollte nicht reichen.
Am schwarzen Freitag dem
15.Dezember 2000 wurde 3dfx von seiner Konkurrenz nVidia für die
Gesamtsumme von 112 Millionen USD (70 davon in Bar, der Rest in
Aktien) aufgekauft.
3dfx verschwand von
einem Tag auf den anderen vom Markt. |