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Im Jahre 1999 sollte
alles neu und frisch werden, als erstes präsentierte sich 3dfx
(man beachte den kleinen, feinen Unterschied) sowohl mit der
neuen Geschäftsstrategie des eigenen Kartenbaus, als auch mit
einem neuen Emblem.
Der neue Kopf der 200
Mann starken Firma wurde Richard Burns, ein erfolgreicher
Geschäftsmann mit 25 Jahren Branchenerfahrung.
Zudem machte 3dfx mit
einer 20 Millionen USD teuren Werbekampagne mächtig auf sich
aufmerksam, erstmals erschien Eigenwerbung von 3dfx in
Zeitschriften und Fernsehen.
Doch im Hintergrund war
nichts wirklich in Ordnung gewesen: STB und 3dfx harmonierten
nicht wie erhofft, die Geschäftsphilosophien gingen viel zu weit
auseinander und somit konnten bereits erste gemeinsame Termine
nicht eingehalten werden. Zu alle dem hatte man die bisher gut
verdienenden Dritthersteller der 3dfx-Karten verärgert und quasi
an die Konkurrenz abgeschoben.
Zusehends wuchs der
Druck seitens der Konkurrenz an. nVidia hatte schnell aufgeholt
und 32-Bit Rendering zu einem waren Markthype gemacht, was sich
später als ernsthaftes Problem herausstellen sollte.
Zum selben Zeitpunkt
startete 3dfx ein hochgeheimes Projekt um einen neuen Superchip,
den Rampage. Dieser Superchip sollte den Thron auf weiteres
sichern und war ursprünglich für spätestens Ende 2000 geplant,
dieses Projekt sollte sich jedoch aufgrund massiver Probleme und
Verzögerungen als einer der schwerwiegendsten Fehlentwicklungen
von 3dfx herausstellen.
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